Sonntag, 19. Mai 2013

sonntagsfreuden



Sonntagsfreude
dass es eigentlich recht flott (für unsere Verhältnisse jedenfalls) weitergeht 
mit dem zukünftigen Unterstand für unsere Mangalitza-Schweine 
in ihrem Teil des Wäldchen.
(K)ein Wunder mit so vielen Gehilfinnen für den Papa :-)



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Freitag, 17. Mai 2013

was gut tut: eine zweite chance


Eine sehr lange Zeit begleiten mich schon Kopfschmerzen. Immer mal wieder, nicht zu oft, aber doch häufig genug, dass es in Erinnerung bleibt. Vielleicht ist es Migräne, vielleicht auch einfach ein Zeichen meines Körpers, wenn es zu viel ist. Zu viel Lärm, zu viel Essen, zu viel Arbeit, zu viel Schlafmangel. Heute jedenfalls war so ein Tag. Ich wachte mit Kopfschmerzen auf. Und das erste, das ich an diesem Tag tat, war eine Kopfwehtablette zu nehmen. Etwas, das ich normalerweise sehr lange hinauszögere. Aber ich sah eine Liste von Dingen vor mir, die ich unbedingt heute erledigen wollte/sollte/musste und nahm gleich zwei Tabletten. Danach ging es mir so richtig, richtig schlecht. Das Plaudern der Kinder beim Frühstück - anstrengend. Das trübe Licht, das durch das Fenster in die Küche fiel - zu grell. Der Geschmack des Tees - furchtbar. Mein Magen rebellierte und ich verkroch mich im Bad. Meine Laune - dementsprechend. Nachdem mein Mann unsere Große zum Kindergarten gebracht hatte und alle Arbeiten im Stall erledigt hatte, begann ich meine Liste abzuarbeiten. Mühsam. Das Dringendste erledigte ich - und dann... dann fiel ich ins Bett neben unseren Jüngsten, der dort bereit für sein Vormittagsnickerchen lag und mich freundlich anlachte. 


Das nächste, das ich mich erinnere, war, dass ich wieder aufwachte. Diesmal ohne Kopfschmerzen. Neben mir schlummerte immer noch unser Jüngster. Durch das Fenster fiel trübes Licht, an die Hauswand hörte man den Regen tropfen, wenn eine Windböe ihn dorthin trug. Durch die geschlossene Schlafzimmertüre hörte ich Kinderplaudern und Klappern von Geschirr. Außerdem konnte ich den Duft von Kartoffeln im Backrohr erahnen. Irgendwie war da das Gefühl, eine zweite Chance für diesen Tag bekommen zu haben. Vorsichtig noch, immer mit der Angst, die Kopfschmerzen mit ihrer Übelkeit könnten zurückkehren, stand ich auf und blickte auf die Uhr. Zwei Stunden waren vergangen, seit ich das letzte Mal darauf geblickt hatte. Zwei Stunden, die mir diese zweite Chance ermöglich hatten. Unglaublich.


 


 Nach dem Essen waren wir draußen. Trotz Regen. Fest eingepackt und mit viel Freude bei den Kindern. Viel Dreck auch. Aber ein Tag, den man als zweite Chance empfindet, lässt mich darüber schmunzeln. Schließlich habe ich eine Waschmaschine ;-)




Den Blick ins frische Grün wandern zu lassen, zu sehen wie alles rundherum wächst und gedeiht - und das Gefühl zu haben, man könne nahezu zusehen, wie alles wächst... es tut gut.



Die vielen Blüten an den Apfelbäumen lassen auf eine gute Ernte hoffen - und meine Balkonblumen, die das Überwintern offensichtlich gut überstanden haben, mit ihrem zarten Grün an den frischen Blättern... die Natur nutzt ihre Chance, wenn es Regen gibt, wenn es Zeit zum Energietanken und Kraftaufnehmen gibt. 


Ganz ruhig saß ich da auf unserer roten Bank vor dem Haus, bewunderte matschige Rindenstücke und ließ mir tropfnasse Blumen zeigen. Als der Jüngste im Kinderwagen einschlief, griff ich zur Zeitschrift, die da unten im Wagen lag und darauf wartete, endlich mal gelesen zu werden - und als ich die Seite aufschlug, wo ich zuletzt stehen geblieben war und der ich eine zweite Chance geben wollte, endlich gelesen zu werden und nicht nach ein, zwei Sätzen beiseite gelegt werden zu müssen, weil da Schuhe gebunden werden sollen oder man für die gerechte Aufteilung von drei Sandschaufeln auf drei Kinder sorgen muss *seufz*.... - ich schlug also die Seite auf und staune nicht schlecht über die Überschrift - so eine zweite Chance tut einfach gut :-)

Donnerstag, 16. Mai 2013

vom kinder groß ziehen...

Manchmal, nicht sehr oft, aber eben ab und zu, ist da die Sorge sehr groß, wie wir das schaffen können, unsere Kinder zu selbstbewussten, gesunden und glücklichen Menschen großzuziehen. Da draußen... was und wer ihnen da begegnen kann (wie gut, dass ich nur selten dazu komme, die Nachrichten zu lesen)... - natürlich: wenn ich auf mein eigenes Leben zurückblicke, weiß ich, dass man so manches ganz gut bewältigen kann, auch wenn das Geschehene nicht unbedingt dem entspricht, was sich Eltern für ihre Kinder wünschen oder man selbst für seinen Lebensweg erwartet hat: man schafft mehr als man sich vorstellen kann. Und manche Erfahrungen sind vielleicht auch einfach notwendig, wichtig und lassen lernen, reifen, wachsen. Ich weiß das. Und trotzdem: die Vorstellung, was alles sein könnte oder was alles passieren könnte... 


Es ist nicht sehr oft, dass ich mich in diesen Gedanken verliere und mir ganz bang wird - aber wenn, dann ordentlich, sozusagen. Auslöser sind meist Kleinigkeiten, vielleicht sogar ganz Normales, das ich in den Nachrichten lese oder Themen, die unsere Große aus dem Kindergarten mitbringt. Dinge, die ich aber ganz und gar nicht normal finde und eigentlich fehlt auch die Bereitschaft, Verhaltensweisen und -vorgaben zu erfüllen, nur weil das leider so ist. Und dass es jedes Jahr schlimmer wird, wundert mich nicht, wenn kaum jemand klare Worte (und auch Taten!) findetEs gibt aber Themen unter den Kindern, bei denen es mich verwirrt, dass sie  jetzt schon wichtig sind. Mit fünf Jahren! Wie wird das noch weitergehen? 


Alles hat seine Zeit und man wächst wohl auch mit den Kindern - froh bin ich, dass unsere Große so vieles erzählt, was sie erlebt, hört... und man auch mal was erklären oder Grenzen aufzeigen kann (nein, mit 5 Jahren braucht man kein Handy, auch nicht mit 6 Jahren - und nein, mein 5 Jahre altes Kind, das sogar noch eher dünn ist, ist keinesfalls "fett") - aber manchmal denke ich: früher war es vielleicht schon ein bisschen einfacher, Kinder großzuziehen: ohne Internet, Handy, Kinderkleidung im Stil und Schnitt einer Hungerhaken-Puppe, ohne seltsame Filmwesen mit ihren grausamen Geschichten und merkwürdigem Vokabular, die das zu habende Spielzeug zu diktieren scheinen und auch ohne den Druck, Kinder schon möglichst früh fremdbetreuen oder fördern zu lassen... in den Momenten, in denen ich mich frage, wie wir unsere Kinder großziehen sollen mit all diesen schwierigen Einflüssen, bin ich froh, wenn ich meinen Blick nur auf das Jetzt und dem, was wir ihnen weitergeben richte. Und ich bin dankbar, dass wir unsere Kinder nicht all zu lang fremdbetreuen lassen müssen (verpflichtendes Kindergartenjahr, Schule usw. ) - da bin ich wohl ein bisschen altmodisch ;-)



Wenn wir rausgehen und ich sehe, dass sie begeistert sind vom Löwenzahnpusten und  Kränzewinden, macht mich das wirklich glücklich. Gemeinsam Kräuter sammeln oder auch nur im Sandkasten sitzen und Kuchen backen, dazwischen mal eine Runde mit dem Fahrrad drehen und ich kann nebenbei die Wäsche aufhängen - es ist ruhig. Es gibt keinen Druck, etwas schon zu können und auch keine Kommentare zur Kleidung.  Und dass die Kinder miteinander gut umgehen, einander helfen, auch wenn es Streit gibt immer mal wieder, macht mir Mut. Und am Abend dann in der Wiese sitzen und Salamibrot essen, von den Kindern mit Löwenzahnsamen vollgepustet werden oder dann später noch Geschichten vorlesen im Bett: das lässt mich ruhiger werden. Vielleicht auch, weil ich lachen muss über die Lieder, die da erfunden werden zu den Salami-Löwenzahnbroten. Ja, es ist vielleicht nicht ganz einfach, das Kindergroßziehen. Aber es ist eine so kostbare, wertvolle Aufgabe, dass es vielleicht einfach ganz normal ist, wenn man sich sorgt...

Dienstag, 14. Mai 2013

was gut tut: morgenspaziergang


Manchmal ist es nach einer nicht so wahnsinnig erholsamen Nacht das Beste, wenn man nach dem Frühstück einfach losgeht... und genießt, wie schön der Tag beginnt. Eine frische Brise weht durch das Tal, Vögel zwitschern, ein Kuckuck ruft... und die Kinder plaudern miteinander. Alles wirkt hell, lebensfroh und die Bewegung macht munter. Dieser Tag bringt sicher noch einige Herausforderungen - aber mit dem Blick in die frühlingswarme Sonne und dem kühlen Wind im Gesicht öffnet sich der Blickfür die kleinen Besonderheiten und Kostbarkeiten, die da immer wieder im Alltag zu entdecken sind. Und weil so ein Morgenspaziergang einfach so unglaublich gut tut, nehme ich euch heute ein Stückchen mit: raus bei der Haustür, die Felder entlang bis zum Wäldchen und wieder zurück... 





 





Danke für's Mitkommen auf meinem Morgenspaziergang, ich hoffe, er war etwas, das gut tut - auch wenn es "nur" Bilder sind, die ich hier teilen kann. Einen wunderbaren, hoffnungsfrohen Tag wünsche ich :)

Sonntag, 12. Mai 2013

muttertags-sonntagsfreuden


Ganz ehrlich: ich bin k.o. - müde. Müde. Müde. Ach ja... und müde. Und wenn ich meinen Blick durch die Zimmer schweifen lasse, bin ich... hm... irgendwie ...frustriert. So wenig ist davon noch zu sehen, dass meine Mama mir das ganze Haus geputzt hat. Als Muttertagsgeschenk für die Tochter sozusagen ... und jetzt, am Abend des Muttertages habe ich das Gefühl, niemals länger als zehn Minuten ein sauberes Haus genießen zu können. Und müde bin ich. Schlafmangel deluxe könnte man sagen. Ich sehe einen Berg Arbeit vor mir, der irgendwie nie erkennbar schrumpft. Nicht gerade die wünschenswerteste Stimmung für den Muttertag.


Aber wenn mein Blick weiter wandert und Erinnerungen hochkommen an den einen verregneten Tag, an dem wir unseren Familien-Hand-Baum machten und ich das Bild betrachte, das ein Fotograf von uns gemacht hat und einen großen Abzug uns geschenkt hat - einfach so, weil wir ihm "gefielen", wie wir da mit unseren vier Schätzen unterwegs waren... dann... dann bin ich so unglaublich glücklich, tief in mir drin, dass ich auf einmal gnädiger auf die mit Buntstift bemalten Fensterbänke und den Haufen Schuhe fein auf den Treppen drapiert, nicht zu vergessen die Wäscheberge im Bad... blicke.


Und die selbst gebastelte Herz-Kette meiner Ältesten (ein Teil des Muttertagsgeschenks aus dem Kindergarten) noch an der Wand zu sehen, lässt mich zwar nicht meine Müdigkeit vergessen (immerhin habe ich seit über zweieinhalb Jahren keine einzige Nacht durchgeschlafen...) und ja, das Chaos rundherum auch nicht. Aber eigentlich bin ich dankbar, für alles. Was wäre das für ein Muttertag ohne Spuren der Kinder überall? Sonntagsfreude diese kleinen Sternstunden als Familie, die hier an der Wand gesammelt sind. So viele Bilder von uns in besonderen Momenten - ganz besonders aber der Familien-Hand-Baum, das Bild vom Fotografen und die Herzkette: eine richtige Muttertags-Sonntagsfreuden-Kombination, nicht? 



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Freitag, 10. Mai 2013

landleben: bienen

Die Kinder entdecken allerhand Kostbarkeiten in den Feldern, wenn sie Blumen pflücken: Käfer, Blindschleichen, Ameisen, Würmer, Bienen.... 


Bienen! So kostbare Tiere, die - zumindest in Österreich - nicht nur durch den Einsatz von Pestiziden gefährdet sind, sondern auch durch die Dummheit  Kurzsichtigkeit so manches Politikers. Erschreckend. Und auch wenn wir hier in einem Gebiet wohnen, wo es viel zu steil und unwegsam ist für große Felder mit Monokulturen, betrifft es mich doch - und meine Gedanken sind ganz ähnliche wie beim Saatgut (hier nachzulesen). Es bedrückt mich. 


Als kleines Zeichen meines Denkens und meiner Sorge um Bienen möchte ich diese Petition hier verlinken - und auch darauf aufmerksam machen, dass die Welt-Läden in Österreich jedenfalls die Aktion öko&fair ernährt mehr veranstalten: ein wichtiges Zeichen, wie ich finde. Es tut gut zu sehen, dass viele Menschen sich Gedanken um Nachhaltigkeit und Verantwortung machen - und handeln. Mit den eigenen Möglichkeiten ein kleines Zeichen setzen...


Ganz besonders verbunden fühle ich mich den Bienen natürlich auch, weil... unser erstes Volk zu uns gekommen ist! Nach dem langen Winter das emsige Treiben der Bienen ganz nah bei uns beobachten zu können ist ein Geschenk - so viel gibt es zu tun, zu lernen, zu lesen... - die Hilfsbereitschaft der älteren Imker um uns herum ist etwas Besonderes: die Begeisterung dieser älteren Herren für uns Neubeginner und ihr Enthusiasmus uns zur bestmöglichen Honigernte im ersten Imkerjahr zu verhelfen...


 Manchmal auch ein wenig schwierig, weil jeder seine eigenen Erfahrungen für die einzig richtigen hält und die jeweiligen Empfehlungen dann durchaus gegensätzlich ausfallen können (gilt im Übrigen auch für den Fall, dass man zwei oder drei Bücher über das Imkern liest...) - letztlich müssen natürlich auch wir unseren ganz eigenen Weg im Laufe der Zeit mit den jeweiligen guten und weniger guten Etappen dabei gehen... 


Schön, den Weg begonnen zu haben. Vor allem, weil es gemeinsam mit den Kindern ist. Sie sehen so vieles, fragen nach und entdecken kleine Besonderheiten, die sonst vielleicht gar nicht solche Aufmerksamkeit bekommen würden - und sie lernen auch sehr schnell. Pflücken sogar weniger Blumen, damit für die Bienen noch mehr übrig bleibt ;-)

Dienstag, 7. Mai 2013

in der puppenstube...

Manchmal erfüllen sich ganz unverhofft kleine Herzenswünsche. Dinge, die man gerne hätte, aber aus irgendeinem Grund einfach nicht zu einem finden. Selbstgemachte Puppen sind so etwas. Natürlich könnte ich, wenn ich wollte - aber irgendwie will ich wohl zu wenig, als dass ich es tatsächlich in Angriff nehmen würde. Wie auch immer: sie sind ein kleiner Herzenswunsch, diese Puppen mit den feinen Gesichtern, dem weichen Körper und der handgemachten Einzigartigkeit.


 Welche Überraschung, als mir eine liebe Frau genau solche schickte. Einfach so. Völlig überraschend. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass mir ein kleiner Herzenswunsch so unverhofft erfüllt werden würde. Aus einer Schachtel packte ich nichtsahnend: handgemachte Puppen! Und seitdem... tüftle ich an ihrer Bekleidung. Schön sollte sie sein, zu meinen Mädchen passen irgendwie und auch leicht an- und auszuziehen. Robust auch und... naja, einfach etwas Besonderes. In den Weiten des Internets habe ich ein wenig gestöbert - aber ich merke immer wieder: ich brauche Bücher! Das Gefühl, die Seiten umzublättern und auch die Freude über das mit den Kindern gemeinsam betrachten, lesen und zeigen findet sich vor einem Computerbildschirm mit Mouse-Geklicke einfach nicht. Und so war mir das Buch Die Waldorfpuppe ein schöner Begleiter. Untertags. Denn am Abend versuchte ich dann, ab und an jedenfalls, ein wenig von dem umzusetzen, was ich mir während dem Blättern im Buch so vorgestellt hatte....


Dabei hatte ich immer meine zwei Mädchen vor Augen. Ihr liebevolles Spiel mit den Puppen - so ungewohnt für mich, weil unsere Älteste sich eigentlich kaum dafür interessiert(e). Ihre Welt sind die Tiere, der Bauernhof und die Pferde. Ein paar Hungerhaken mit Stöckelschuhen und Prinzessinnenkleidern gefallen ihr schon, aber sind nicht mit dem Wert, den ihre vielen Bauernhoftiere und Pferdchen haben, zu vergleichen. Vielleicht hatte sie, damals etwas mehr als drei Jahre alt, auch einfach "genug" Baby mit ihren kleinen Schwestern, die da damals gleich als "Doppelpack" kamen. Sie durfte immer dabei sein und helfen, kuscheln und irgendwie war das vielleicht auch "ausreichend". Ihre kleinen Schwestern jedoch waren deutlich jünger bei der Geburt des kleinen Bruders und das Mithelfen (und das Interesse daran) hält sich in Grenzen. Es erwacht erst jetzt langsam....


... jetzt, wo der kleine Bruder eigentlich schon ein kleiner Schlingel ist, nicht mehr all zu sehr "Baby". Und sie sind gute Puppen-Mamas, meine beiden Mädchen. Jede auf ihre eigene Art. Die eine bekocht die Puppen, die andere fährt sie im Wagen spazieren. Die eine ist sehr bedacht darauf, möglichst oft die Windel zu wechseln, begleitet von einem "Puhhh... sssssstink...." - die andere überhäuft die Puppe mit Küsschen und schaut sich Bilderbücher mit ihr gemeinsam an. 


Sie sind ziemlich verschieden, meine beiden kleinen Mädchen. Und dann doch wieder sehr ähnlich. Sie brauchen Gleiches, aber auch kleine Besitztümer, die mit einem lauten und deutlichen "mir!!!!!!!!" verteidigt werden können. Gummistiefel sind so etwas. Beide haben sie die selben, auf die eine jedoch hat der Papa Katzen gemalt und auf die anderen Erdbeeren. Passend zu den ersten "richtigen" Wörtern der beiden Mädchen :-)


Und so war auch mein Gedanke für die Kleidung der beiden Puppen: sie sollen einander irgendwie ähnlich sein, aber doch sich deutlich unterscheiden. Genäht aus Stoffresten - dabei einem ganz besonderen mit lauter Erdbeeren darauf (gewonnen bei Marlia vor ziemlich langer Zeit schon!) und einer aufbügelbaren Katze (die über Rita zu mir gefunden hat!!) auf der Tunika der anderen Puppe als kleine Erkennungszeichen für die Puppen-Mamas. 


Sie haben sich gefreut, die beiden Puppen-Mamas. Sofort wussten sie, wem da welche Puppe gehören würde und kochten, wickelten (mit Hilfe der ältesten Schwester), schoben im Wagen herum und lasen Büchlein vor- sie haben sie ins Herz geschlossen, die wunderbaren Puppen. Und der kleine Bruder durfte sie auch mal ausleihen (bevor er seine eigene bekommt! In der Schachtel fand sich nämlich auch eine für ihn!!!), allerdings nur während dem Mittagsschläfchen der großen kleinen Schwestern ;-)