Montag, 05. März 2012

osterweg: mein und dein

Gestern fragte mich eine Bekannte: Wie kannst du nur zufrieden sein mit dem Leben, das ihr da oben führt? Das passiert immer wieder mal, dass jemand so etwas sagt. Und jedes Mal auf's Neue weiß ich nicht, was ich antworten soll, weil mir alles wie eine Verteidigung scheint. Und ich will mich nicht verteidigen oder rechtfertigen dafür, dass ich glücklich bin. Zufrieden. Dankbar. Meistens sage ich etwas in Richtung: Warum soll ich denn nicht mit meinem Leben zufrieden sein? Nicht gerade eine gute Sache, diese Frage, denn sie mündet in einer Aufzählung an Dingen, die für mein Gegenüber essentiell für das glückliche Leben sind und meine dagegen angebrachten Argumente zählen nichts mehr. Und außerdem sind sie dann genau das, was ich nicht möchte: Rechtfertigungen.





Muss man sich für sein Glück verteidigen?
Jetzt, in der Zeit des Osterweges, versuchte ich dieser Frage ein wenig nachzuspüren bei einem Spaziergang durch den feuchten, kalten Nebel im Nieselregen. Da kamen viele Gedanken, Erinnerungen... und auch jede Menge Wut. Das machte mich stutzig: warum dieser Ärger? Vielleicht sind es die Hormone?! Oder kommen einfach mehrere Dinge zusammen? Irgendwann war da der Satz in meinem Kopf: "Du nimmst das zu wichtig, was andere über dich sagen oder denken."


Das Wetter heute war gut für mich. Den alten Mauern entlang zu streifen und mir bewusst zu machen: Diese Mauern stehen hier, egal was andere über sie sagen. Ob sie sie schön finden oder nicht. Sie stehen hier und bilden eine Grenze zwischen mein und dein. Sie rechtfertigen sich nicht. Sie sind da.
Ein bisschen möchte ich jetzt in der Zeit des Osterweges daran arbeiten: mehr die Grenze zu ziehen zwischen mein und dein. Nur weil jemand anderer denkt, man dürfe nicht zufrieden oder gar glücklich sein in meiner Situation, muss ich nicht gleich meine Grenze verschieben. Die Grenze bleibt. Das ist deine Meinung. Meine ist eine andere und ich bin glücklich damit. Ich muss mich nicht rechtfertigen. Weder für mein Leben hier oben, noch für meine Arbeit neben den Kindern und auch nicht für die Schwangerschaft jetzt. Die ist nämlich oft der Auslöser für oben genannte Frage. Und meine Antwort ist ab sofort keine Gegenfrage mehr, sondern ein klares und deutliches: Ich bin nicht nur zufrieden. Ich bin glücklich, durch und durch. Du auch?



50 Kommentare:

  1. Was man für sich selbst als ein glückliches und zufriedenes Leben definiert, das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und dafür muss man sich niemandem gegenüber rechtfertigen. Ich lese nun schon eine ganze Weile hier auf deinem Blog mit ohne viel zu kommentieren. Ich konnte einen kleinen Einblick bekommen in dein Leben in den Bergen und ich kann mir gut vorstellen, dass solche Fragen von Leuten kommen, die dich kennen und dass es jetzt im Rahmen der Schwangerschaft kommt, das kann ich mir noch besser vorstellen. Heutzutage hat man nicht mehr als zwei Kinder - bekam ich zu hören als ich mit Nr.3 schwanger war. Wie wollt ihr die "groß" kriegen?
    Es ist unsere Sachen, meine Sache, deine Sache, dein Leben, lass' dir da nicht drein reden und lebe dein Leben so wie du es für richtig hältst und wie du dich glücklich und zufrieden fühlst.
    Du machst das genau richtig!

    Alles Gute für dich und deine Familie!

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  2. Oh, was für ein schöner Text, liebe Maria!
    Ja, ich glaube man kann nicht, man soll nicht, und erst recht man muss sich nicht rechtfertigen für das eigene Glück, die Zufriedenheit und wie diese aussehen. Eher könnte man, sollte man, müsste man sich rechtfertigen für die Unzufriedenheit, wenn eine solche da ist - und warum man nichts tut dagegen.
    Hab es weiterhin schön, liebe Grüße
    S.

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  3. Ich sehe auch nicht ein, dass man sich für sein Leben, seine Art & Weise, sein Leben zu führen, rechtfertigen muss. Ich würde mich auch über die Frage, wie ich denn nur mit meinem Leben zufrieden sein kann, ärgern.

    Ich finde es traurig, dass Menschen, die solche Fragen stellen, anscheinend ihre Offenheit und Neugierde für andere Lebensweisen verloren haben. Wenn sie gleich unterstellen, dass man ja mit "so einem Leben" - das anders ist als das ihre - gar nicht zufrieden sein kann, von glücklich sein gar nicht zu reden. Anders wäre es, wenn sie fragen würden "Bist du zufrieden mit deinem Leben?". Das strahlt zum einen Neugierde und Offenheit für dein Leben aus und zum anderen ein Interesse an dir. Dann würden sie erfahren, was dich an dem Leben das du führst, gefällt, dich glücklich macht.

    Aber das würde sie dann vielleicht nachdenklich machen, vielleicht kämen dann so manche Zweifel am eigenen Leben, sie müssten sich damit auseinandersetzen, was sie in ihrem Leben wirklich glücklich und zufrieden macht... und das ist oft erstmal anstrengend, verunsichernd, bringt Dinge mitunter aus dem Gleichgewicht ... und da ist es für manche wohl einfacher, anderes gleich mal als unmöglich, schrecklich oder was auch immer abzustempeln und neue Erfahrungen und Inspirationen gar nicht an sich ranzulassen.

    Ich freue mich, dass du glücklich bist mit dem Leben, das du lebst, das ihr als Familie lebt! Und Höhen und Tiefen gibts überall :)

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  4. Liebe Maria,
    jetzt hältst du mich von meinem Fotobuch ab ;-) aber gerade las ich deinen Eintrag und das geht mir nicht aus dem Kopf. Ich finde es ganz wunderbar, dass sich eine so junge Frau wie du Gedanken über so etwas macht. Je eher man erkennt, was wirklich zählt im Leben, desto besser. Du hast DAS schon jetzt, was ich/was wir erst vor kurzem entdeckt haben: die kleinen Freuden des Lebens, die Erkenntnis, was wirklich zählt im Leben und was glücklich macht: die Liebe, Kinder, Gesundheit und die vielen kleinen Dinge, die du täglichst tust, die Beobachtung der Natur, das Kreative. Wie sollte man da nicht glücklich sein?! Die armen Menschen, die meinen, sie würden das Glück im Materiellen finden oder in übermäßiger Anerkennung durch andere oder durch Machtausübung oder was auch immer. Sie werden es nicht finden.
    Was ich auch gar nicht will, mich rechtfertigen und erklären, z.B. hören wir öfters: Warum arbeitet ihr denn so viel? Ich werde auch ein wenig darüber nachdenken und mir eine gute Antwort auf solche und ähnliche Fragen überlegen. Deine ist wunderbar; die merk' ich mir.
    (P.S. Ist es nicht toll im Internet, dass eine 'alte' Frau (ich) von einer jungen lernen kann?!) Lass dich nicht beirren!
    Herzliche Grüße, I.

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  5. Vielleicht ist es auch einfach der Neid darauf, sich so ein Leben nicht selbst zu "trauen"?
    Ich freue mich sehr für euch und lese hier sehr gern, bin gespannt auf neue Geschichten!

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  6. Ich finde auch, dass sich niemand für seine Zufriedenheit und sein Glück rechtfertigen sollte. Ich lese sehr gerne über deine Zufriedenheit und dein Glück und dein Leben und dabei kann ich mir immer sehr gut vorstellen, dass dich dein Leben glücklich und zufrieden macht. Warum denn auch nicht, jeder hat doch eine andere Empfindung was ihn glücklich und zufrieden macht. Manchmal habe ich auch den Verdacht, dass bei solchen Fragen auch ein klitzeklein wenig Neid über das Glück des anderen verborgen ist. Also nicht beirren oder gar verunsichern lassen. Deine Antwort ist super und wird sicher so manch einen zum nachdenken anregen.
    Ganz lieben Gruß
    Sabine

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  7. liebe maria,
    vielleicht würden die fragenden auch so leben wollen wie du, vielleicht auch nur in bestimmten bereichen?! vielleicht vermissen sie das in ihrem leben, was du hast und was dich glücklich macht ... vielleicht können sich auch einige leute heute nicht mehr vorstellen, so zu leben, wie ihr ... der, der anders ist, wird immer kritisch beäugt. aber das solltest du als kompliment auffassen: du schwimmst nicht mit der masse, um nicht aufzufallen, du bist du und das lebst du und das ist schön!
    ich jedenfalls find dich wahnsinnig klasse, ich bin gerne hier bei dir und ich hoffe, dass ich dich noch lange begleiten darf!
    vielen dank für deine gedanken - eine schöne woche wünsch ich dir - und grüße dich von ganzem herzen, elvi

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  8. Ich bin noch neu hier auf Deinem Blog und finde ihn sehr ansprechend.
    Die Frage war falsch gestellt, finde ich. Die Fragende sollte sich selbst fragen, ob sie mit ihrem Leben zufrieden ist. Ich glaube, sie hat etwas auf Dich projeziert, was ihr eignes Thema ist. Deshalb solltest Du Dich auch nicht ärgern, sondern dankbar zur Kenntinis nehmen, daß es Dir gut geht an dem Ort, wo Du lebst.
    Viele Grüße Synnöve

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  9. Das wichtigste ist, dass du für dich sagen kannst "Ja, ich bin zufrieden"! Und wenn dein Leben gerade genau so richtig ist wie es ist, dann freu dich darüber und gräm dich nicht über das Unverständnis anderer. Dieses Unverständnis finde ich schade, man muss ja nicht alles genauso sehen wie der andere, aber es manchmal einfach akzeptieren und versuchen zu verstehen. Es gibt viele Möglichkeiten sein Leben zu leben und zu genießen, die können auch getrost neben einander bestehen.
    Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche! Liebe Grüße, Stefanie

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  10. Liebe Maria,
    um deine Frage zu beantworten, oh ja, ich bin auch glücklich und zufrieden und wie!! So sehr, dass ich gestern bei unserem Menschen der Bibel-Gottesdienst eine Fürbitte formuliert habe, weil ich so DANKBAR für mein Leben bin.
    Ich glaube das Unverständnis der anderen kommt oft daher, dass Mensch denkt was ihn selbst glücklich macht, das macht auch andere glücklich, aber weit gefehlt.
    Mich machen Dinge glücklich, wie gerade eben der Sonnenschein, der durch die Regenwolken ins Wohnzimmer schien, dass ich mit meiner Tochter gerade eine sehr intensive und schöne Phase erlebe, dass mit meinem Mann das Leben einfach schön ist. Glücklich sein bedeutet für mich auch immer dankbar sein für das, was ich habe und nicht danach zu schielen, was mir fehlt.
    Ich könnte noch ganz viel schreiben, über was ich glücklich bin und verstehe sehr gut, dass du dort wo du bist, glücklich bist.
    Für dich von mir ganz lieb gedrückt ♥
    Bine

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  11. ... und wenn du es nicht wärst? Was könntest du daran ändern? Was könnte dein Gegenüber daran ändern? Muss man immer alles ändern, um ein `perfektes´ Leben zu führen? Manches ist so, wie es ist und nicht alle können das Gleiche leben. Das Leben ist kein Katalog, aus dem man bestellen kann. Die Frage `wie kann man nur´ bringt dich nicht weiter, denn in diesem Moment lebst du so. Du kannst nicht alles hinwerfen, nur weil du nicht 100%ig glücklich bist. Du kannst nur kleine Schritte gehen und in dem Moment machst du das Beste aus dem, was du hast. Und wenn du du positiv herangehst, die Dinge mit einem Lächeln tust, die getan werden müssen, dann merkst du, dass es nicht so schlimm ist, was manchmal so schwer erscheint. Und das Schöne wird noch besser und bringt Licht auch für kommende dunkle Stunden und Winter.

    Ob du glücklich bist oder nicht, ist eine Frage der inneren Einstellung. Vielleicht kannst du mal so antworten.

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    1. Ja, die innere Einstellung ist wichtig. Manchmal denke ich, man kann viel leichter glücklich sein, wenn man nicht ständig Vergleiche anstellt, sondern einfach bei sich selbst sucht, was schön und gut ist.

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  12. .. ja wie schön. wie weise. tolle Worte. tolle Gedanken! Starke Frau!
    Ich bin auch viel zu schnell geneigt die Massstäbe anderer Leute an mein Leben anzulegen und daran unglücklich zu werden. Danke fürs Erinnern.

    Lg Ka

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  13. wie schön, DASS du glücklich und zufrieden bist!
    (wär ich auch, glaub ich)

    liebe grüße!

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  14. Liebe Maria,
    ich hoffe ich finde die richtigen Worte, um Dir mitzuteilen, wie sehr mich Dein Post berührt.

    Ich finde es schwierig im Leben immer gleich den "richtigen" Weg zu finden, sich selber oder
    das, was man einmal sein möchte. Ich denke, mit dem Gefühl und dem Wissen von heute, es ist
    Leben. Es ist ein Weg von einem Zeitpunkt zu einem nächsten Punkt im Leben.
    Alles ist relativ. Manchmal ist man doch sehr versucht sich von dem Äußeren leiten oder verleiten zu lassen. Mein Motto: Jeder so wie er mag. Leben und leben lassen.
    Maria, ich bin mir sicher, Du bist genau richitg so. Du bist Du! Das ist Luxus.
    Wie viele müssen sich ganz arg verbiegen, sich nach vielen anderen richten?!
    Du Lebst ein Leben, auf das manch anderer gerne schaut. Ich zum Beispiel empfinde ganz oft
    eine totale Tiefenentspanntheit, wenn ich Deine Bilder betrachte oder Deine Zeilen lese.
    Und noch eines: Zweifel sind in gewissem Maß nur als gut zu sehen. Sie lassen einen oft sein
    Handeln und Leben wie durch ein Fenster betrachten.
    Da kann ich auch nur wieder von mir sprechen. Ich zweifel auch ab und an, wenn ich sehe, dass andere ihre Kinder hier und dort hin fahren oder in diesem und jenem Kurs anmelden.
    Wir haben nur ein Auto und so kann ich nicht meine Kinder alle von a über b nach c kutschieren. Manchmal stimmt es mich traurig, doch am Abend überlege ich mir, ob es daruf ankommt?! Und das tut es nicht. Ich kann meinen Kindern genug beibringen und was ich viel wichtiger als 5 unterschiedliche Beschäftigungen in der Woche finde, ist Zeit.
    Gemeinsame Zeit. Die kommt nämlich nie wieder. Wie schnell vergeht ein Jahr, Du selbst wirst es an Deinen Kindern sehen. Irgendwann sind sie so eingespannt, dann ist das vorbei.
    Um auf den Punkt zu kommen. Dein Leben liest sich schön. So normal ohne Glitzer und Lack und Getue. So schön normal. Ich denke Du bist glücklich. Zweifel nicht.
    Ich freue mich immer wieder von Dir zu lesen.
    Ganz herzliche Grüße
    Kathi

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  15. Liebe Maria,

    das kommt mir doch sehr bekannt vor. Wie oft wurde mir diese Frage schon gestellt. Anfangs wusste ich auch nicht, wie ich das meinem Gegenüber erklären sollte, so daß er/sie das auch versteht.Geärgert habe ich mich nicht über solch eine Frage, sie eher für mich noch mal als eine eigene Überprüfung oder Anschau meiner Lebensweise angenommen. Vielleicht habe ich das nicht immer ausgestrahlt, dass ich HIER glücklich und zufrieden bin und sicher, es gab in den ersten Jahren immer mal eigene Zweifel. Immer dann, wenn mir etwas über den Kopf wuchs oder ich nicht weiter wusste, Ängste und Sorgen hatte. Aber auch das gehört dazu finde ich.
    Man braucht sich nicht vor anderen dafür zu rechtfertigen, welche Lebenseinstellung man hat.
    Jeder hat eine andere.

    Deine neue Antwort auf solch eine Frage finde ich klasse. Ich könnte mir vorstellen, dass Du mit dieser inneren Einstellung dazu, kaum mehr gefragt wirst. Mach weiter so!

    Sehr herzliche Grüße von Joona

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  16. Puh, ich finde die Frage unglaublich...grenzüberschreitend. Es würde mich auch wütend machen, wenn jemand dreist in Frage stellt, was mich glücklich macht. Schwierig. Nicht (mehr soviel) darauf achten, was andere, familienfremde Personen über einen denken, das ist auch ein Vorsatz für mich. Manchmal gelingt das schon sehr gut. Manchmal nicht.

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  17. Oh, liebe Maria! Ich gratuliere dir/euch von Herzen zur Schwangerschaft! Was für ein Segen!

    Die Frage der Frau war bestimmt nicht böse gemeint. Vielleicht verwundert, neugierig?! Ich frage mich z.B., wie man in einer Grossstadt glücklich leben kann. Ich habe mein ganzes Leben auf dem Land gewohnt, und kann es mir nicht anders vorstellen. Aber ich wundere mich einfach darüber, ich verachte auf keinen Fâll wie andere ihr Leben leben.

    Und apropos: du wirst dich bestimmt auf folgende Frage gefasst machen müssen: Nach drei Mädchen wünscht ihr euch bestimmt einen Stammhalter?!

    Ich wünsch dir Gelassenheit um über solchen Fragen zu stehen. So dass du deine Energie für dich, das Leben das in dir wächst und deine ganze Familie verwenden kannst!


    Und doch möchte ich dir danke sagen, für den Vergleich mit der Mauer: Da bist du, und hier bin ich. Mir gelingt die Abgrenzung auch nicht immer ganz leicht. Aber dein Bild der Mauer wird, denk ich, bei mir haften bleiben.

    Herzliche Grüsse, Tina

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    1. Oh ja, die Frage kam schon mit dem Jungen, auf den wir sicher "sehnlich" warten ;)

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  18. Diese Frage stellt sich doch nur weil es Menschen gibt die in Schubladen denken...
    Keinen Supermarkt, kein Sport, keine Schule in direkter Nähe? Oh Gott wie öde... wie kann man sich da denn wohl fühlen?
    Und ich denke mir da einfach nur: Menschen die genau dies denken, denken sehr materiell...

    Ich finde euer Leben so wie du es hier beschreibst so toll - da beneide ich dich fast ein wenig...

    Liebe Grüße
    Klara

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  19. Liebe Maria,
    wir sind vor 2 Jahren von einer Großstadt aufs Land gezogen, seitdem wird uns von unseren Freunden und Bekannten dieselbe Frage gestellt. Mir kommen manchmal richtig Zweifel, ob ich irgendwie unglücklich oder sonstwie negativ wirke. Sollten Freunde denn nicht spüren, dass es uns hier gut geht? Dass wir uns wohl fühlen? Dass wir hier zwar Paradiesvögel aber trotzdem willkommen sind? Dass die Leute auf dem Land nicht zwangsläufig rassistisch sind?

    Dies muss ich immer wieder runterleiern, wenn ich mal wieder mit dieser Frage konfrontiert werde. Aber du hast recht, ich muss mich nicht verteidigen oder rechtfertigen!

    Danke dir für diesen Post

    ganz ganz liebe Grüße aus BAyern
    SelMama

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  20. Weißt Du, immer wenn ich hier vorbeikomme, lese und ein bißchen an eurem Leben teilhabe, ertappe ich mich dabei wie ich denke: "Hach, das hört sich so zufrieden und glücklich an, das wäre doch auch was...." und erinnere mich an die Feldsaisons, in denen wir ganz allein mit Kind und maximal 5 anderen Leuten auf einer kleinen Insel waren, ganz einfach, mit Windgenerator und Stromausfällen und einem Versorgungsschiff alle sechs Wochen, selbstgebackenem Brot und Zaubereien, wenn die Vorräte zur Neige gingen. Und wie befreiend dieses einfache Leben auch war, wie erdend.
    Alles Gute!

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  21. ach ja... das kenne ich nur zu gut... so geht es auch mir.
    Bin ich doch in München aufgewachsen, hab dort mehr als 30 Jahre gelebt. Es waren gute Jahre, mir hat es gut gefallen---ich aufs Land niemals.
    Aber dann, dann lernte ich meinen GG kennen, und der wollte partout nicht in die Stadt und so hab ich mich gefügt.. am Anfang war ich ein bischen unglücklich vor allem wegen der Sätze "Was willst Du den da draussen? "Da ist doch nix" "Du bist so weit weg".
    Ja weit weg von was?
    Ich hab hier alles. Wohne ich in der Stadt muss ich immer rausfahren.. will ich frische Luft beim essen- fahr ich in den Biergarten, will ich spazieren in der Natur- muss ich wohin fahren und und und
    Jetzt hab ich alles... ich mache die Türe auf, lass mein Zwackl mit dem Radl losdüsen... muss nicht (fast nicht) nach links und rechts schauen ob Autos kommen..hab nur 100 Meter zum Wald.. und es ist wundervoll. Ich würd nie wieder hier wegziehen. Ich liebe es.
    Kann nicht jeder einfach das so akzeptieren wie es ist?!

    Es ist gut so.

    Liebe Grüße aus der wunderschönen Holledau auf Deinen kreativen Berg- Steffi

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  22. Ich finde,dass du in deinen Posts sehr viel Zufriedenheit und Glück ausstrahlst! Es gibt immer Menschen welche den Weg des Anderen nicht verstehen können,ist doch auch gut so,stell dir nur mal vor,wenn alle plötzlich nur noch auf dem Land leben wollten,dann wäre es mit der Stille für uns Landbewohner schnell vorbei....Die sollen nur schön in ihren Städten bleiben;-)

    Und solche Menschen finden glaube ich immer wieder einen Punkt welchen sie in Frage stellen....ich musste mir bei Kind 3 und 4 auch einiges anhören: wie kann mann nur freiwillig noch mal von vorne beginnen,jetzt wo die Grossen aus dem Gröbsten raus sind?....nun ich denke jeder hat das Recht seinen Weg zu gehen,lass sie reden....keine Antwort geben wirkt manchmal Wunder;-)

    Liebe Grüsse Pia

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  23. Liest denn diese Bekannte von dir deinen Blog? Aus jedem deiner Posts geht hervor, dass du ein wunderbares, zufriedenes Leben hast, erfüllt von den Dingen, die dir wichtig sind. So kommt's mir zumindest vor.
    Und was dein viertes Kind betrifft.... Schon seit ich ganz klein bin, wünsch ich mir vier Kinder. Wenn ich das jemandem erzähle, ernte ich meistens Kopfschütteln. Als ob das ein unverschämter Wunsch wär!?
    Genieße dein Glück! Denn: Dieses Leben ist das beste, das du hast! (Ist nicht von mir, steht auf einer Postkarte, die ich bekommen hab.)
    Alles Liebe,
    Katharina

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  24. Herzlichen Glückwunsch zum neuen Leben, was in dir wächst! Ich freue mich so für euch! Und zu der Frage deiner Bekannten...sie sollte einfach mal deinen Blog lesen!

    LG aus Norwegen, Maja

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    1. Ja, das wär was. Aber kaum jemand aus dem "echten" Leben (also im Vergleich zum "virtuellen") liest meinen Blog. Glaube ich. Oder vielleicht nur zufällig ;)

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  25. Nein, bestimmt bist Du niemandem Rechenschaft schuldig und musst Dich nicht rechtfertigen. Ich bin überzeugt, dass sich hinter einer solchen Frage nur der Neid verbirgt. Wenn heute jemand einfach glücklich ist, mit wenig materiellen Dingen glücklich und zufrieden, dann ist das für viele suspekt. Sie haben vielleicht in materieller Hinsicht viel mehr als Du, sind aber nicht glücklich. Ich finde, eine solche Frage (wenn sie so formuliert ist, wie Du schreibst "wie kannst Du bloss...") kann nur ein Mensch stellen, der selber eben gerade nicht glücklich und zufrieden ist. Nimm doch nächstes Mal den imaginären Regenschirm mit und lass solche Worte an Dir abperlen wie Regentropfen... :-)!
    Liebe Grüsse, Marianne (ein klein wenig neidisch auf Deinen Bauch... für mich wird ein 4. Kind wohl Wunschdenken bleiben...)

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    1. Danke für den Vergleich mit dem Regenschirm! Der ist wunderbar :)
      Das Leben hat so einiges an Überraschungen zu bieten... wer weiß, was kommt, liebe Marianne. Vielleicht sogar, ganz unerwartet, ein viertes Kind... irgendwann. Alles Liebe.

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    2. Ach, liebe Maria! Ich bin 44.... aber Du hast recht, wer weiss schon, was noch kommt... Danke für Deine lieben Worte :-)

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  26. Liebe Maria, ich finde dich und dein Leben wunderbar und bekomme hier fast täglich mit, wie zufrieden und glücklich du bist! Dass dir dessen selber bewusst bist, ist die Hauptsache - aber ich weiss, wie schwer es manchmal ist, sich von anderen Meinungen abzugrenzen. Ich werde sehr häufig schräg angeguckt, weil ich mit 25 schon 3 Kinder habe und mir noch ein weiteres wünsche... Doch meistens bin ich einfach unendlich dankbar und glücklich für das, was ich habe und sage das auch. Da finde ich deine neue Antwort einfach super! Die werde ich mir auch merken!
    Ganz liebi grüäss und fühl dich gedrückt, anja

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  27. Liebe Maria, diese Fragen kenne ich auch sehr, sehr gut. Wir wohnen auch ein bisschen abseits, aber an einem wunderbaren Ort, um den uns eigentlich viele beneiden und es doch nicht lassen können zu sticheln.Lass dich nicht aufwühlen deswegen, das sind die Menschen, die sich ein Leben wie eures nicht zu meistern verstehen und können - ach ja , und der Neid der ist im Hintergrund, das du so ein tolles Familienleben hast, liebe gesunde Kinder, einen Mann der zu dir steht und sich mit dir auf das neue kommende Kind freut.

    Alles Liebe Frieda

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  28. Ich danke euch für eure Kommentare, euer Erzählen, euer Verstehen... es ist so schön, sich in den Kommentaren irgendwie "austauschen" zu können. Danke.

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  29. liebe maria, wie wahr ! ich bin auch so eine "rechtfertigungskandidatin"...aber mir ist sofort aufgefallen, dass du geschrieben hast "...fragte mich eine BEKANNTE, wie ich da oben glücklich sein kann..." das sagt schon, dass das jemand ist, der dich nicht sehr gut kennt. eine FREUNDIN würde dich das nicht fragen oder dich so fragen, dass du nicht das gefühl hättest dich rechtfertigen zu müssen, weißt du, wie ich das meine :) ich denke, dass es oberflächlich ist, wenn man dich das fragt und dann "gegenargumente" zu deinem glück anbringt. man muss ja nicht unbedingt auch so leben wollen, nur um dich zu verstehen. also : genieß bloß deine zufriedenheit und das neue leben in dir! einen wunderbar glücklichen tag "da oben mit den schönen !! alten mauern" wünscht dir herzlich dornrös*chen.

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  30. Liebe Maria!
    Danke für diesen Eintrag! Ich kenne das auch, dieses sich selbst infrage stellen, weil andere meinen, ich könne ja gar nicht glücklich sein in meinem Leben. Und viel zu oft lasse ich mich verunsichern oder verliere aus dem Blick, was ICH will in meinem Leben. Auch hier war es die vierte Schwangerschaft, die etliche Menschen dazu veranlasste, mich zu bedauern - denn MEIN Leben sei ja nun vorbei... Ich lerne jeden Tag ein Stück, diesen, meinen Weg anzunehmen, mich auf ihn einzulassen, ihn nicht ständig zu hinterfragen oder in eine andere Richtung biegen zu wollen. Das gelingt mir immer öfter - und in genau diesen Momenten bin ich glücklich.
    Lg, katobia.

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    1. Den Satz hab ich auch schon gehört: "Dein Leben ist jetzt vorbei..."
      Eigentlich unglaublich, was sich andere Menschen anmaßen, über einen zu "wissen", nicht?
      Und ja, ich bin überzeugt davon, wenn man seinen ganz eigenen Weg irgendwie erahnt und ihm versucht zu folgen, ist das schon so etwas wie Glück. Egal, wie der Weg läuft, es ist der eigene und das ist so unglaublich wichtig und schön.

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  31. Oh ja! Weißt du was, mich beruhigt es sehr, dass du auch diese Fragen gestellt bekommst und dass sie sogar an dir nagen. Ich dachte immer, so etwas bekommt man nur zu hören wenn man einen komplett anderen Lebensweg geht als "vorgeschrieben". Also, natürlich ist es schade, dass dich diese Kommentare belasten und es ist nur gut, dass du dich davon distanzierst! Und ich finde auch, dass es durchaus befriedigend ist wenn man für sich selbst entscheidet, dass der eigene Weg der einzig richtige ist und deshalb so gut ist!

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  32. Genau das kenne ich auch. Ich rechtfertige mich viel vor anderen - oft auch nur für mich in meinem Kopf....
    Danke für diese Zeilen - sie regen zum Nachdenken an.

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  33. Hallo liebe Maria,
    keiner braucht sich zu rechtfertigen. Jeder soll doch das machen, was er möchte.
    Ich finde es toll, dass Ihr Euch für dieses Leben entschieden habt.
    Ich glaube, daß die Menschen, die in der Stadt wohnen oft einsam sind.
    Du lebst mit allen Sinnen und versuchst auch Deinen Kindern das, was eigentlich am Wichtigsten ist um selbstbewußt durch das Leben zu gehen, zu vermitteln. Entscheiden können sie ja dann auch wieder selber.
    Diejenigen, die so engstirnige Fragen stellen, machen mich auch wütend.

    Ich freue mich für Dich
    Gaaanz liebe Grüße
    Birgit

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  34. Bei solch vielen Kommentaren mag ich gar nicht mehr schreiben, aber dennoch : Ich finde es toll!!!!! Du verstehst sie ja auch niciht, warum sie in einer stinkenden muffigen lauten Stadt wohnen, mit lauter Finanziellen Abhängigkeiten und Prestige-Objekten, die sie darstellen müssen. Also beim nächsten mal stellst Du einfach die Frage zurück an die anderen: WAS MACHT DENN EUER LEBEN LEBENSWERTER? Damit hast Du einfach den Schuh zurückgegeben und mußt Dich nicht rechtferten. Das muß man sowieso nicht. Glücklich sein ist das wichtigste!!!! Das ist doch egal wie - oder? Also ich beneide Eure "Freiheit".
    Liebe Grüße Tinki

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  35. Hallo Maria,
    ab dem 3. Kind mußte auch ich mich verteidigen und mir blöde Sprüche anhören (habt,s ihr leicht keinen Fernseher zuhaus, etc.) Es können sich halt viele nicht mehr vorstellen, daß man sich bewußt für die Kinderlein entscheidet, Freude daran hat, Mutter zu werden und zu sein. Ich freue mich sehr, durch Zufall(?) auf Gleichgesinnte gestoßen zu sein!
    Liebe Grüße
    Diana aus OÖ

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    1. *grins*
      das mit dem Fernseher haben wir auch schon gehört. Lustigerweise haben wir tatsächlich keinen ;)

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  36. Auch wenn es recht blöd klingt: Du bist unheimlich reif, liebe Maria!

    In Dir drin musst Du Ruhe haben, Du "musst" wissen, was Du willst, was Dich glücklich macht - nicht die anderen. Das Leben ist dynamisch - die Ziele, Werte und Wertigkeiten werden sich verändern, das ist ganz normal - und es wär ja schlimm, wenn es nicht so wäre; darüber entscheiden jedoch - auch wenn es nicht unbedingt willentlich passiert - tust nur Du darüber.

    Ich habe irgendwo folgendes gelesen, sinngemäß: jeder meiner Ausdrücke hinterlässt bei anderen Eindrücke, die wiederum Ausdrücke provozieren, die dann auf mich einwirken (schön doof, dass ich das erst lesen musste, oder?! ;-) ); die Kunst ist, denke ich, die Ausdrücke nicht als "Gesetz" zu sehen, sondern als das zu nehmen, was sie sind: Meinungen. Und die darf jeder über jeden und jedes haben - ob sie zutreffen steht auf einem anderen Blatt.

    Wir bekommen hier nur einen Bruchteil Deines Lebens mit - es wird nicht alles eitel Sonnenschein sein, wie überall - dennoch bist Du mit Deiner Ausrichtung im Reinen - und darauf kommt es an.
    Und da bist Du vielen gegenüber im Vorteil - weswegen vermutlich die ungläubigen Rückfragen auftauchen - die sehen nur die vermeintlich schlechten Seiten Deiner Situation - dass Du vielleicht gerade die schätzt und genießt, weil sie mit vielen anderen Dingen verbunden sind, die Du noch viel mehr liebst, ist nicht "normal" - das ist zu gesamtheitlich, systemisch. ;-)

    Ich habe gemerkt, dass ich für mein persönliches Wohlbefinden zu fremdbestimmt bin, mir fremde Werte als die eigenen verkauft habe und ändere das derzeit; das braucht Ruhe und Zeit - und Deine Artikel bestätigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. (auch und vermutlich weil es ein gänzlich anderer als Deiner ist).

    Danke dafür - und Herzliche Grüße!
    Martina (die natürlich überschäumen muss vor Freude, weil wir eeeeeendlich eine Tochter haben... gnaaa...)

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    1. Ja, ich glaube auch, das das Finden des wirklich eigenen Weges Zeit braucht. Mir gelingt das erst, seit wir hier oben wohnen, merke ich. Einfach, weil ich Distanz habe und die tut mir gut. Schon rein geografisch sozusagen.
      Unser hier herauf ziehen war überhaupt nicht geplant, es war ein spontaner Entschluss. Manchmal gibt einem einfach auch das Leben Chancen, mit denen man nie gerechnet hätte... und dadurch findet man den eigenen Weg erst so richtig. Alles Liebe (oh ja, endlich eine Tochter, wurde aber auch Zeit *grins*)

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  37. DANKE für eure Gedanken. Ach, ich freu mich über das Lesen eurer Ansichten. Der Austausch ist wirklich wunderschön. DANKE.

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  38. Liebe Maria,

    ich bin gestern erstmalig in dein Blog gestolpert und heute wiedergekommen, weil ich deine Gedanken mag.

    Ich finde es traurig, wie herabschätzend jemand über eurer Leben sprechen kann, das klingt schon aus der ganze Frage heraus.
    Vielleicht ist es nicht nur Unverständnis (wieso fehlt so vielen eine große Portion Empathie?), sondern auch ein bisschen Neid. Ich denke, manchmal ist es wirklich das Nichthaben der Dinge, die man gern hätte, ohne sie zugeben zu wollen.

    Auf jeden Fall wünsche ich dir weiterhin so wundervolle Gedanken, wie sie in deinem Blog zum Tragen kommen und eine noch wundervollere Familie, damit du immer und immer wieder deine Freude über eben all jene Wunder mit uns teilen kannst.

    Danke für deine Wärme in all deinen Posts!

    Liebe Grüße auf den Kreativberg

    Katja

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  39. Liebe Maria,
    Du bist nicht alleine mit solchen "Fragen"
    Als bei uns Nummer 3 unterwegs war, hatten wir unangemeldeten Verwandtschafts-Besuch.
    Unser Häuschen & der Garten eine Riesenbaustelle.
    Keine nette Begrüßung, kein Angebot, bei herrlichem Wetter den Kaffetisch auf der Terrasse zu decken oder den Kuchen aus dem Gefrierschrank zu holen.
    Aber, mit entsprechendem Blick auf meinen ziemlichen Kugelbauch :
    MUSSTE DAS SEIN ???
    Da hilft nur, den OHRENWIND einzuschalten ;-)und das eigene Glück & die Zufriedenheit zu GENIESSEN !
    Alles, was gut tut, schafft ein feines Polster für die Kinder, die Familie und für uns selbst, für etwas stürmischere Tage.

    Lass es Dir gut gehen und Dich nicht aus dem Konzept bringen,
    wichtig ist nicht, was "die anderen" meinen....

    Liebe Frühlingsgrüße zu Dir!

    Herzlich

    Ingeborgohneblog

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    1. Ja, du sagst es: Ohrenwind. Dieses Wort werd ich mir jetzt immer vorsagen, wenn ich mal wieder mich zu viel um diese Redereien von anderen gräme... danke!!!

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